Freizeit
|
Monsters vs. Aliens |

Susan Murphy ist ein kalifornisches Mädchen wie jedes andere – bis sie an ihrem Hochzeitstag von einem Meteor voller Weltraumschleim getroffen wird. Plötzlich schießt sie irrsinnig in die Höhe und ist schließlich 15 Meter groß. Das Militär ist sofort zur Stelle, fängt sie ein und bringt sie zu einem streng geheimen Regierungsgelände. Dort wird sie als Monster gebrandmarkt und man gibt ihr den Namen GIGANTIKA. Wie sich schnell herausstellt, ist sie nicht die einzige „Monstrosität“, denn das Militär pfercht schon seit Jahren still und heimlich Monster auf diesem Gelände ein. Da sind beispielsweise der brillante, aber insektenköpfige PROF. DR. KAKERLAKE, MISSING LINK, eine Kreuzung aus Affe und Fisch und ein Macho sondergleichen, der glibberige und unzerstörbare B.O.B. und schließlich die über 100 Meter große Larve INSEKTOSAURUS. Doch die Tage ihrer Gefangenschaft sind gezählt, als ein mysteriöser außerirdischer Roboter auf der Erde landet und eine Schneise der Verwüstung durch das Land zieht.
Der Präsident weiß nur noch einen Ausweg: Verzweifelt wendet er sich an General K.O. Putsch, der die bunt gemischte Monstertruppe gegen die Aliens anführen und so die Welt vor der bevorstehenden Zerstörung retten soll.
Gewinnspiel
Zum Kinostart von "Monsters vs. Aliens" haben wir zwei mal je einen Hüpfball und 5 mal je ein Ansteckerset verlost. Und das sind die Gewinner:
Niklas K. aus Berlin Nina P. aus Hamburg Mario A. aus Klötze Patrick G. aus Kamsdorf Catrin R. aus Buseck Thomas V. aus Fürstenwalde Elanur G. aus Frankfurt am Main
Die Figuren

GIGANTIKA (alias SUSAN MURPHY)Am Tag ihrer geplanten Hochzeit mit Derek Dietl, dem „Wetterfrosch" eines Lokalsenders, wird Susan Murphy von einem Meteor getroffen. Urplötzlich ist das eher ängstliche und zurückhaltende Kleinstadtmädchen so riesig wie ein fünfstöckiges Gebäude und unfassbar stark. Sie hält sich aber trotz ihrer Größe und Kraft nicht für ein Monster und versucht verzweifelt, ihr bis dato wenig aufregendes Leben weiterzuführen. Durch das große Schlamassel, in das sie mit den anderen Monstern gerät, erkennt sie schließlich, dass der wahre Ursprung ihrer Macht in ihrer Charakterstärke liegt.
| | 
PROF. DR. KAKERLAKEEr ist das Ergebnis eines misslungenen Gen-Experiments, das dem Menschen die Überlebensfähigkeit einer Kakerlake verleihen sollte. Dummerweise versagt mal wieder – wie so oft – die Technik, in diesem Fall der von Prof Dr. Kakerlake erfundene Teleporter. Glücklicherweise bleibt das Gehirn des genialen, wenn auch leicht verrückten Wissenschaftlers heil, landet aber leider im Kopf einer gigantischen Kakerlake. So wird aus Prof Dr. Kakerlake ein höchst gebildeter und charmanter Kakerlakenmensch, der sich von gammligen Lebensmitteln unwiderstehlich angezogen fühlt. Außerdem ist er ein genialer Tüftler, nur haben seine Erfindungen, wie der Teleporter, leider meist unangenehme Nebenwirkungen.
| 
MISSING LINKHalb Affe, halb Fisch, ist Missing Link das fehlende Glied in der Kette zwischen Urmensch und Meeresvorfahre. Der prähistorische Fischmensch wurde mitten in der Entwicklungsphase – sozusagen auf dem Weg von seiner Lagune ans Ufer – von der Eiszeit überrascht und augenblicklich eingefroren. Äonen später taute er wieder auf und wollte zu seiner Lagune zurückkehren. Die hatte sich aber in der Zwischenzeit in einen Ferienort verwandelt und ihm blieb nichts anderes übrig, als die Gäste zu terrorisieren. Fünfzig Jahre in einem geheimen Militärgefängnis konnten dem draufgängerischen Macker zwar nichts anhaben, als er jedoch den Kampf gegen den außerirdischen Roboter aufnehmen will, muss er feststellen, dass er völlig aus der Form geraten ist. Er kann bei Weitem nicht mehr so schnell schwimmen und hoch klettern wie früher. Doch schließlich findet das stolze Monster doch noch zu alter Stärke zurück und hilft die außerirdische Gefahr zu bezwingen.
| | 
B.O.B.Der formlose und halbdurchsichtige B.O.B. ist durch eine Kreuzung zwischen einer genmanipulierten Tomate und einer chemisch veränderten Dessertsoße entstanden. Der unzerstörbare Glibbertyp verfügt über einen unstillbaren Appetit. B.O.B. mag keinen Verstand besitzen – genau genommen hat er noch nicht einmal ein Gehirn –, aber er ist das Herz der Truppe, obwohl er eigentlich auch das nicht hat. Er ist nicht gerade das schlaueste Monster unter der Sonne, dennoch entwickelt ausgerechnet B.O.B. am Ende den einfachsten und klügsten Schlachtplan gegen die Aliens.
| 
INSEKTOSAURUSRadioaktive Strahlung verwandelte ein Larvenbaby in ein 100 Meter großes Monster, das sofort Tokio in Schutt und Asche legte. Dabei wollte er gar nichts zerstören, sondern sich lediglich die Zähne an den Wolkenkratzern wetzen. Er gibt völlig unidentifizierbare Laute von sich, die nur sein bester Freund, Missing Link, verstehen kann. Seine gewaltige Größe und die Fähigkeit, Seidenfäden aus den Nasenlöchern zu schießen, machen aus ihm den furchterregendsten Engerling, den die Welt je gesehen hat.
| | 
GALLAXHARHalb menschenähnlich, halb tintenfischig, aber durch und durch ein Alien – Gallaxhar ist der ultimative Größenwahnsinnige, der seinen eigenen Planeten zerstört hat, um ihn irgendwo anders nach seinen Vorstellungen wieder neu aufzubauen. Er durchquert die Galaxis auf der Suche nach der mächtigsten Substanz des ganzen Universums: Quantonium. Findet er sie, kann er seinen teuflischen Plan vollenden und das Universum unterwerfen, wobei die Erde an erster Stelle steht. Dort sollen seine Klone die Macht übernehmen.
| DER PRÄSIDENT Seriös, ehrwürdig und nur gelegentlich ein bisschen debil, möchte er unter keinen Umständen als der Präsident in die Geschichte eingehen, zu dessen Amtszeit die Erde zerstört wurde. Deshalb stimmt er schnell zu, als General Putsch ihm vorschlägt, die Monster gegen die Aliens in den Kampf zu schicken. Falls sie gewinnen, ließe das den Präsidenten wie ein Genie aussehen! Falls sie verlieren ... nun, wer würde sie vermissen? Rassen heimgesucht wird. Doch die Freude darüber wird allmählich getrübt, als die rasch ansteigende Zahl der vierbeinigen Gäste durch munteres Toben und Bellen zunehmend in der Nachbarschaft auf sich aufmerksam macht. Mit viel Wagemut und Erfindergeist setzen die Geschwister nun alles daran, damit ihr ge- und beliebtes Hundehotel unentdeckt bleibt ...
GENERAL K.O. PUTSCH Der grobschlächtige, grauhaarige General K.O. Putsch hält nichts von langem Rumgerede, er möchte Taten sehen. Ein waffenstarrender Angriff spricht seiner Meinung nach die deutlichste Sprache. Er gibt zwar, so scheint es, keinen Pfifferling auf die gefangenen Monster, doch als Gallaxhars Roboter die gesamte Verteidigung des Landes lahmlegen, hat er keine andere Wahl: Er muss sie freilassen und auf das Beste hoffen. Am Ende hat K.O. Putsch mächtig Respekt vor den Monstern – und sie vor ihm.
DEREK DIETL Susans Verlobter (vor ihrer Verwandlung in Gigantika) ist ein blendend aussehender und ziemlich seichter Typ. Sein dringendster Wunsch ist es, Fresnos meistgesehener Nachrichtensprecher zu werden – dafür möchte er sogar die geplante Hochzeitsreise nach Paris sausen lassen und stattdessen nach Nordkalifornien zu einem Vorstellungsgespräch fliegen. Er kennt nur ein Motto: nach mir die Sintflut. Susans Wünsche und Gefühle sind ihm dabei völlig egal … bis sie als Gigantika wieder auftaucht und ihm gehörig den Kopf wäscht!
|
 Benimm- und Survival-Guide für intergalaktische Begegnungen
Wie verhält man sich richtig, wenn Außerirdische mit ihrem Raumschiff auf der Erde landen? Diese Frage ist alles andere als einfach zu beantworten: Einerseits, weil hierbei natürlich niemand aus Erfahrung sprechen kann. Andererseits fehlt bisher ebenso jeder Beweis für intelligentes Leben im uns bekannten Universum (d.h. abgesehen vom einigermaßen intelligenten Leben auf der Erde) – womit sich eben auch die grundlegende Frage stellt, wer ein solches Raumschiff überhaupt bauen könnte, um uns dann damit zu besuchen? Zwar in Ermangelung einer einleuchtenden Antwort, aber dennoch unbeirrt, warnen UFO-Forscher und Alien-Experten dagegen, es sei nur eine Frage der Zeit, bis Außerirdische direkten Kontakt mit uns aufnehmen würden. Wenn auch die Wahrscheinlichkeit eines Aufeinandertreffens eher gering ist, kann es andererseits ja aber auch nicht wirklich schaden, sich auf eine solche Begegnung der dritten Art vorzubereiten und sich dabei auch gleich einmal mit der intergalaktischen Etikette vertraut zu machen.
Sichtung eines UFOs Ausrüstung: Fernglas, Transparent, Filzstifte, Wörterbücher
Bevor Außerirdische auf der Erde landen, werden sie vermutlich zunächst einen kleinen Erkundungsflug absolvieren. Um sich bereits in dieser Phase einen Eindruck von den möglichen Absichten der Besucher machen zu können (kommen sie in Frieden oder sind sie bösartig?), empfiehlt es sich, das Aussehen des UFOs möglichst genau zu analysieren – hierbei hilft das mitgebrachte Fernglas. Welche Farbe hat das Flugobjekt? Welche Form? Sind auffällige Details zu erkennen? Ist das UFO beispielsweise hellblau oder rosa und weist runde Formen auf, ist von friedfertigen Aliens auszugehen. Haben die Außerirdischen ihr Raumschiff jedoch tiefschwarz oder neonrot lackiert und ist zudem vielleicht sogar eine Laserkanone oder die Bestückung mit Luft-Boden-Raketen auszumachen, sollte man umgehend die geeigneten Maßnahmen ergreifen: Dabei kommen die Ausrüstungsgegenstände „Transparent“ und „Filzstifte“ zum Einsatz.
Für den Fall, dass bereits das Raumschiff der Besucher also tendenziell aggressiv rüberkommt, sollte auf das Transparent unverzüglich ein klares Statement aufgebracht werden, das unverblümt vermittelt: „Böse Aliens sind hier nicht willkommen!“. Je nach Situation können auch andere passende Botschaften verwendet werden. Da nicht davon ausgegangen werden kann, dass die Besucher nun ausgerechnet der deutschen Sprache mächtig sind, sollte die Warnung zudem auf Englisch und Französisch sowie möglichst auch auf Portugiesisch auf das Transparent geschrieben werden. Der parallele Einsatz ablehnender Handzeichen und Gesten sollte eher bedacht passieren, da die Interpretation solcher Signale von Alien-Rasse zu Alien-Rasse sehr unterschiedlich ausfallen und mitunter als unverhältnismäßig heftige Provokation missdeutet werden kann. Grundsätzlich gilt die Regel: Bestimmt, aber freundlich!
Hilft das alles nichts und die Besucher erweisen sich als kritikunfähige Aggressoren, sollte man unverzüglich die gesamte Ausrüstung fallen lassen und so schnell wie möglich weglaufen. Ab diesem Punkt übernehmen dann ohnehin das Militär bzw. von der Regierung hoffentlich bereitgehaltene Monster wie GIGANTIKA, MISSING LINK oder INSEKTOSAURUS die Alien-Abwehr. Das „Herzlich willkommen“-Transparent, mit dem man hingegen friedlich anmutende rosafarbene oder blaue Raumschiffe ohne erkennbare Bewaffnung freundlich begrüßen kann, darf zusätzlich gern mit Blumenmotiven und Sternen verziert werden. Nach der Landung gilt es dann, sich schon einmal mental auf das bevorstehende Shake-Hands einzustellen, bei dem mitunter noch einige Überraschungen warten können.
Shake-Hands mit den Aliens Ausrüstung: selbstgebackener Kuchen, Glas Wasser, Mobiltelefon
Auch beim persönlichen Aufeinandertreffen mit den Besuchern sollte man aufmerksam das Geschehen beobachten und grundsätzlich vorsichtig bleiben. Reicht man den Aliens zur Begrüßung die Hand, kann eine dumme Situation entstehen, wenn diese über keine Extremitäten verfügen, mit denen sie den Gruß erwidern könnten. Hier sind also eine gute Auffassungsgabe und Spontanität gefragt, um schnell eine auf die Gegebenheiten abgestimmte Grußart improvisieren zu können.
Begleitend zum Shake-Hands kann das Überreichen eines selbstgebackenen Kuchens Berührungsängste auf beiden Seiten abbauen (Achtung: Beim Backen des Kuchens sollte statt normaler Milch unbedingt Sojamilch verwendet werden – es könnte ja sein, dass die Aliens eine Laktose-Allergie haben). Zu einem guten Gästeservice gehört zudem die Bereitstellung eines Mobiltelefons, damit die Besucher nach Hause telefonieren und Bescheid sagen können, dass sie gut angekommen sind. Zusätzlich sollte den Besuchern ein Glas Wasser angeboten werden. Nicht nur aus purer Gastfreundlichkeit, sondern auch, um auf diesem Wege unkompliziert festzustellen, ob die Aliens übermäßigen Durst zeigen: Wird das Glas komplett geleert, ist dies ein sicheres Zeichen dafür, dass auf dem Heimatplaneten der Besucher H2O-Mangel herrscht und sie es auf die Wasservorräte der Erde abgesehen haben (dann sollten unverzüglich wieder Transparent und Filzstift hervorgeholt werden, um eine entsprechende Botschaft zu formulieren).
Unterhaltungs- und Kulturprogramm Ausrüstung: unten stehende Checkliste, viel Bargeld/ Kreditkarte
Steigen die Aliens nun nicht direkt wieder in ihr Raumschiff und fliegen davon, spricht dies dafür, dass man bis hierhin schon einmal viel richtig gemacht hat. Nun gilt es, die Besucher bei Laune zu halten und den guten Eindruck weiter zu bestätigen – wer sich erst an dieser Stelle fragt, wozu der ganze Aufwand gut sein soll, der hat vermutlich vergessen, dass es den Aliens ja wohl offensichtlich ein Leichtes war, zur Erde zu reisen, während die Menschen ihren Fuß bisher gerade einmal auf den Mond gesetzt haben. Soll heißen: sie verfügen über Technik, die der unseren überlegen ist. Und wer würde da nicht gern mal in ihrem Rauschiff mitfliegen? Jedoch gebietet die intergalaktische Höflichkeit, zunächst ein guter Gastgeber zu sein und erst am Ende zu fragen, ob man das UFO auch mal von innen sehen darf.
Das Unterhaltungs- und Kulturprogramm sollte natürlich nicht erst vor Ort besprochen, sondern für den Fall einer Alien-Landung bereits langfristig vorbereitet werden. Vorab muss schon einmal geklärt worden sein, welche lokalen Attraktionen überhaupt eine aliengerechte Nutzung erlauben. Die zuvor angefertigte Liste sollte dann noch einmal mit den Besuchern abgestimmt werden. Viele Dinge, die für die Menschen alltäglich sind, können den Gästen nämlich trotz ihrer technischen Überlegenheit auch völlig fremd sein.
Diese Checkliste kann bei der Erstellung des Rahmenprogramms helfen: - Können die Aliens schwimmen? (relevant für Freibad und Segeltörn)
- Haben Aliens Höhenangst? (Bungie-Springen, Bergsteigen)
- Interessieren sich die Außerirdischen für Kultur (Oper, Theater, Museen)?
- Passen die Aliens in einen Kinositz?
- Haben die Besucher genügend Finger, um die Kugel beim Bowling zu halten? (Alternative: Kegeln)
- Wie ist es um ihre Kälteresistenz bestellt? (Skifahren)
- Welche Schuhgröße haben die Aliens bzw. haben sie überhaupt Füße? (Schlittschuhlaufen bzw. siehe Bowling)
- Welche Läden führen Kleidung in Größe XT (steht für „extraterrestrisch“)? (Shopping)
- Müssen Aliens im Zoo an der Leine geführt werden?
- Auf welche Musik stehen die Außerirdischen? (Konzert)
Fazit
Am kritischsten bei einer intergalaktische Begegnung sind die UFO-Sichtungs- und die Begrüßungsphase. Wird hier etwas falsch gemacht, nützt das beste Unterhaltungsprogramm nichts. Hält man sich nach dem hoffentlich gelungenen Einstieg dann möglichst genau an die Checkliste, kann aber eigentlich nichts mehr schiefgehen und das Treffen mit den Außerirdischen wird garantiert zum Erfolg. Um auf eine mögliche Alien-Landung stets optimal vorbereitet zu sein, sollte man sich mindestens zweimal jährlich intensiv mit diesem Benimm- und Survival-Guide auseinandersetzen – so gerät kein wichtiges Detail in Vergessenheit.
Ihr habt den Film schon gesehen? Schreibt uns eure Meinung! |
|
|