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HILFE, ICH BIN EIN JUNGE!
("Verzauberte Emma")

Kinostart: 17.10.02

Uraufgeführt wurde der Film im Rahmen des Kinderfilm-Wettbewerbes auf der Berlinale 2002.

im Verleih von MFA+ FilmDistribution
Distribution über: Tobis StudioCanal

mit
Sarah Hannemann
Nick Seidensticker
Philipp Blank
Pinkas Braun
Tanja Schumann
Nina Petri
Dominique Horwitz


  

 

kinder-stadt FilmTipp: Hilfe, ich bin ein Junge

 
 

Der Produzent Ronald Kruschak erhielt für seinen Film im Rahmen des KinderKinoFestivals in Schwäbisch Gmünd den Publikumspreis GMÜNDER EINHORN.
 
  Die neue Franziska von Almsick soll sie werden. Das sagt ihr Trainer. Und eigentlich schwimmt die elfjährige Emma auch gern. Emmas Mutter, die nach einer Verletzung ihre Karriere als Läuferin aufgeben musste, hofft nun auf ihre Tochter- mit allen Mitteln: Rohkost und jede Menge Training, denn schließlich wartet ja eines Tages Olympia. Außerdem ist Emma eine sehr gute Schülerin.


 
 

 
  Für ihren Schulkamerad Mickey, 12 Jahre alt, ist sie die Streberin Nummer eins. Nachdem er ihr dies mal wieder überdeutlich klar gemacht hat, wünscht sich Emma eines Abends nichts sehnlicher als jemand anderes zu sein. Was sie nicht ahnt: ausgelöst durch einen magischen Zauber geht ihr Wunsch in Erfüllung. Nur leider ganz anders als gedacht! Emma verwandelt sich in Mickey. Und am anderen Ende der Stadt wird Mickey zu Emma...

 
  Emma steckt nun im Körper des Jungen, der nicht nur faul und absolut unsportlich ist, sondern auch noch ein grottenschlechter Schüler. Und Mickey ist auf einmal die Streberin Emma. Jeder Moment im Körper des anderen ist ihnen zuwider. Außerdem muss Emma in drei Tagen die Hamburger Schwimmmeisterschaften gewinnen. Und das geht nicht, solange sie in Mickeys Körper verbannt ist. Doch das ist nicht das einzige Problem. Beide müssen im Elternhaus des anderen klarkommen. Emma, als Mickey, entdeckt, dass dieser wunderbar zeichnen kann, was von seinen äußerst chaotischen Eltern völlig übersehen wird. Mickey liest Emmas Tagebuch. Und als er ihre streng durchorganisierte Mutter erlebt hat, wird ihm klar, dass Emma anders ist als erwartet. Emma und Mickey müssen nun wohl oder übel zusammen arbeiten. Sie wenden sich an Oskar alias Vierauge, einen Klassenkameraden, der eine Leidenschaft für alles Übersinnliche pflegt. Nach einigen Turbulenzen merken die drei, dass der Zauber durch einen Spruch aus einem mysteriösen alten Buch, das Vierauge im Wald fand, verursacht wurde. Sie machen sich auf die Suche nach dem Besitzer, einem alten Mann namens Albert Tartov. Nur er könnte wissen, wie man den Körpertausch rückgängig macht. Und sie müssen sich beeilen: das Buch sagt, der Tausch muss innerhalb von 52 Stunden rückgängig gemacht werden. Sonst bliebe Emma für immer Mickey und Mickey Zeit seines Lebens Emma...

 
 

 
  Tartov entpuppt sich als echter, ziemlich spleeniger Zauberer, dessen einzige Vertraute die Schildkröte Frau Pauli ist. Der 126-jährige Albert hat ein Geheimnis: als letzter einer großen Zaubererdynastie darf er erst sterben, wenn er einen würdigen Nachfolger gefunden hat. In einem äußerst spannenden Finale erschwimmt Mickey als Emma bei den Meisterschaften eine Medaille und Tartov kann in letzter Sekunde versuchen, die Kinder zurück zu verwandeln...

 
  Am Ende haben Emma und Mickey Respekt voreinander gewonnen. Emma begreift, dass man im Leben seine eigenen Träume verwirklichen sollte und Mickey lernt, dass Ehrgeiz auch seine guten Seiten hat. Außerdem sind Mädchen nicht so bescheuert, wie er immer dachte. Auch die Eltern der beiden haben einiges dazu gelernt. Das Wichtigste ist jedoch: Emma und Mickey, Superschülerin und Faulpelz, sind Freunde geworden.

  

Die Idee zum Film: Eine Umfrage der Zeitschrift ELTERN
Als Inspiration für "Hilfe, ich bin ein Junge!" diente eine Umfrage der Zeitschrift ELTERN im August 2000. Mal nur für einen Tag in die Haut eines anderen schlüpfen – als Mädchen ein Junge zu sein und umgekehrt. Ist das reizvoll für unsere Kinder? ELTERN fragte 1622 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen acht und 16 Jahren: "Was würdest du unternehmen, wenn du einen Tag lang ein Junge bzw. ein Mädchen sein würdest?" Das interessante Ergebnis: 82 Prozent der Mädchen fänden das spannend. Bei den Jungen finden 55 Prozent einen Körpertausch aufregend, 28 Prozent sind sich nicht sicher, ob so etwas lohnenswert ist. Der Rest der befragten Jungen lehnt ein solches Experiment entschieden ab.

 

    

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